Die Studierenden wissen, was man unter sozialer Kompetenz versteht und können die hohe Bedeutung für den späteren beruflichen Erfolg einschätzen. Sie kennen die wichtigsten Methodenkompetenzen und Selbstkompetenzen, die zur sozialen Kompetenz beitragen. Sie wissen über die Mechanismen in Gruppenprozessen Bescheid und über die Anforderungen an eine/n Moderator*in der Gruppe. Die wichtigsten Gesichtspunkte zur Gesprächsführung, Konfliktlösung sowie zur Bedeutung von Umgangsformen sind ihnen bekannt.

Die Studierenden sind in der Lage, ihr Wissen zur Moderation von Gruppen, bei Mitarbeiter- und Konfliktgesprächen sowie bei Prozessen der Ideenfindung einzusetzen. Auch gute Umgangsformen sollen ihnen geläufig sein. Dies wird in der Veranstaltung anhand praktischer Übungen trainiert.

Die bereits erwähnten Übungen finden überwiegend im Team statt, so dass die Studierenden lernen und begreifen, wie man gemeinsam zu sinnvollen Resultaten kommen kann. Daneben wird durch die Übernahme von Moderationsaufgaben oder die Präsentation von Ergebnissen auch die Selbstkompetenz der einzelnen Person geschult.

Trotz der Ausrichtung von „Sozialer Kompetenz“ auf Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit, werden die Kursteilnehmer darin geschult, ihre Standpunkte auch selbständig zu vertreten, z.B. bei Konfliktgesprächen ihre Position zu wahren oder als Moderator*in auch klar steuernd einzugreifen.


Lerninhalte:

Definitionsansätze und Merkmale der Sozialen Kompetenz, Selbstmanagement (bes. Selbst-/Fremdbild, Zeit-, Stressmanagement), emotionale Intelligenz und Menschenkenntnis, Kommunikationsfähigkeit (z.B. Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern, Konfliktfähigkeit, Kritikgespräche), Teamfähigkeit (bes. Moderationstechniken, Rollen in Teams, kreative Ideenfindung im Team, Umgang mit Ideenkillern). Vermittlung überwiegend anhand von Fallbeispielen und Gruppen-/ Einzelübungen.